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SUMMARY:Vortrag von Prof. Dr. Gerd Schwerhoff: Gottesurteil-Folter-Fingerabdrücke. Wahrheitsproduktion vor Gericht in Mittelalter und Neuzeit
DESCRIPTION:Ein Mensch ist getötet worden\, ein anderer steht dafür vor Gericht – hat er die Tat begangen? Diese einfache Frage nach dem „wahren“ Sachverhalt wird von der Justiz zu unterschiedlichen Zeiten ganz verschieden bearbeitet. Im Mittelalter sollen Eideshelfer den guten Leumund eines Beklagten bezeugen können\, nicht aber dessen  erhalten in der Angelegenheit selbst. In der Frühen Neuzeit konnte die Wahrheit ans Licht kommen\, indem der Angeklagte unter bestimmten Bedingungen unter der Folter „peinlich“ befragt wurde. Und ab dem 19. Jahrhundert versuchten Polizei und Justiz immer stärker\, die Wahrheit indirekt – nämlich über scheinbar untrügliche Indizien – zu erschließen. Vordergründig mögen sich diese verschiedenen Formen gerichtlicher Wahrheitsproduktion als Fortschrittsgeschichte verstehen lassen; aber mindestens ebenso sehr bezeugen sie die Komplexität dessen\, was die Menschen unter „Wahrheit“ verstanden bzw. verstehen. \nGerd Schwerhoff ist Seniorprofessor für Geschichte der Frühen Neuzeit. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der Kriminalität und des abweichenden Verhaltens sowie die Geschichte der Hexerei und Hexenverfolgung.
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SUMMARY:Vortrag von Prof. Dr. Amalie Fößel: Erste Debatten: Toleranz\, Ausgrenzung und Verfolgung im Mittelalter
DESCRIPTION:In multikulturellen und multireligiösen Gesellschaften ist ‚Toleranz‘ eine praktische Tugend und notwendig für ein friedliches \nZusammenleben. Doch tolerant zu sein\, ist oftmals „einfach schwer“\, so Joachim Gauck. Was also ist Toleranz? Erste Debatten dazu wurden in Spätantike und Mittelalter geführt. Darauf basieren unsere modernen pluralistischen Vorstellungen von Toleranz. \nDer Vortrag skizziert Konzepte und Kontexte religiöser\, kultureller und politischer Toleranz und Ausgrenzung im Mittelalter. Grundlegend sind die Überlegungen des Kirchenvaters Augustinus zum Umgang mit Mitchristen und Andersgläubigen und die lange Rezeption seiner Argumente zwischen Duldung als christlicher und sozialer Grundtugend und staatlichem Zwang. Darüber hinaus wird zu erklären sein\, warum gegenseitige Duldung und friedliche Koexistenz der Religionen und Kulturen immer wieder scheiterten und zu Konflikten und Verfolgung führten. Die Kreuzzüge ins Hl. Land\, die Verfolgung der Juden und die Entstehung der Häresien markierten Wendepunkte\, stellten Kirche und Staat vor neue Herausforderungen und befeuerten die Debatten. Der ambivalente Diskurs über die Ketzer als ‚Abweichler‘ vom rechten Glauben zeigt das Dilemma zwischen Toleranz und Verfolgung.
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SUMMARY:Exkursion in die alte Reichsstadt Mühlhausen (Thüringen) und Besuch der Landesausstellung “freiheyt 1525. 500 Jahre Bauernkrieg”
DESCRIPTION:Mühlhausen ist ein Kleinod unter den deutschen Städten. \nGeplant ist zum einen eine Führung durch die alte Reichsstadt mit ihren mittelalterlichen Befestigungen\, Kirchen und Bürgerhäusern\, zum anderen ein geführter Besuch der großen Thüringer Landesausstellung\, die den Bauernkrieg vor 500 Jahren zum Thema hat. Dieser hatte auch das Coburger Umfeld kräftig und unheilvoll in Beschlag genommen. Leider ist eine frühe Abfahrt nicht zu vermeiden\, da der Anfahrtsweg doch einige Zeit in Anspruch nimmt. Wir sind aber der Meinung\, dass er sich angesichts des großartigen Ziels wirklich lohnt. \nAnmeldung bei Dr. Christian Boseckert. \nKosten: 30\,00 € für Fahrt und Eintritt in die Ausstellung
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SUMMARY:Vortrag von Prof. Dr. Winfried Schröder: Kritik der Toleranz. Historische und aktuelle Debatten
DESCRIPTION:Toleranz gilt weithin als eine Haltung\, die Mitglieder moderner\, aufgeklärter Gesellschaften gegenüber abweichenden Überzeugungen und Praktiken / Lebensformen anderer einnehmen bzw. einnehmen sollten. Tatsächlich sind aber schwerwiegende Einwände in der Geschichte und in der Gegenwart gegen die Toleranzforderung erhoben worden. Zwei Beispiele: In wichtigen Bereichen ist nicht Toleranz\, sondern Intoleranz gegenüber Überzeugungen und Lebensweisen geboten. Toleranz ist keine angemessene Haltung gegenüber abweichenden Überzeugungen und Lebensformen ist. “Toleranz”\, so meinte schon Goethe\, “sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.”
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SUMMARY:Vortrag von Dr. Ludwig Spaenle: Für eine ‘Kultur des Hinschauens’: Voraussetzung oder Erübrigung der Toleranz
DESCRIPTION:Der langjährige Staatsminister für Unterricht und Kultus (2008-2018) sowie für Wissenschaft und Kunst (2013-2018) wird über seine Aufgabe als „Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus\, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe“ sprechen und deren Notwendigkeit\, Zielsetzungen\, Förderungen und Problemstellungen erläutern. Toleranz wird dabei ein durchaus kritisch einzusetzender Begriff sein.
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